Wie die Rheinische Post am 20.09.2013 unter Berufung auf eine Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion zur Bilanz bei der Geldwäschebekämpfung berichtet, sind im Zeitraum 2012 über 14.000 Verdachtsmeldungen zu Geldwäscheaktivitäten im Finanzsektor eingegangen. Dies stelle eine Verdopplung dar im Vergleich zum Jahr 2008. Hingegen bleiben die Verdachtsmeldungen im Nichtfinanzsektor auf relativ niedrigem Niveau. Wir vermuten, dass die steigende Zahl der Verdachtsmeldungen im Finanzsektor damit zusammenhängt, dass die zuständigen Behörden zunehmend den Finanzsektor auch im Bereich der Geldwäscheprävention unter die Lupe nehmen. Im Bereich des Nichtfinanzsektors besteht hingegen noch deutliches Verbesserungspotential. Hier ist vielen Verpflichteten nach dem Geldwäschegesetz noch nicht bewusst, dass sie verpflichtet sind, die Vorgaben des Geldwäschegesetztes einzuhalten und damit auch entsprechend bei merkwürdigen Transaktionen Verdachtsmeldungen zu erstatten.

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