Der Geldwäschebeauftragte

Nicht jedes Unternehmen ist verpflichtet, einen Geldwäschebeauftragten zu bestellen. Kraft Gesetzes sind zunächst Institute und Unternehmen aus der Finanz- und Versicherungsbranche sowie Veranstalter und Vermittler von Glückspielen verpflichtet, einen Geldwäschebeauftragten sowie einen Stellvertreter zu bestellen (§ 7 Abs. 1,  § 2 Abs. 2 Nr 1-3, 6, 7, 9, 15 GwG). Diese müssen der Geschäftsleitung unmittelbar nachgeordnet sein.

Andere Verpflichtete, vor allem Personen, die gewerbliche mit Gütern handeln, müssen einen Geldwäschebeauftragten bestellen, wenn die (zuständige) Behörde dies anordnet (§ 7 Abs. 3 GwG). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Unternehmen mit hochwertigen Gütern handelt (Edelmetalle, Schmuck, Uhren, Kunstgegenstände, Antiquitäten, Kraftfahrzeuge, Schiffe, Motorboote, Luftfahrzeuge usw.).

Informieren Sie sich über die jeweiligen Landesregelungen für Güterhändler in Ihrem Bundesland.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite „Geldwäschebeauftragter„.