Wie die „Welt am Sonntag“ bereits am 18.08.2013 berichtete, verschärfen die deutschen Behör-den, insbesondere die Finanzaufsicht BaFin, die Kontrollen bei deutschen Großbanken zur Anhal-tung von Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche. Wie das Blatt berichtete, rügt die BaFin, dass konkret bei der Deutschen Bank unzureichende Vorkehrungen zur Vermeidung von Geldwä-sche getroffen worden seien. Grundlage der verschärften Kontrollen durch die BaFin seien Empfeh-lungen der Financial Action Task Force (FATF). Die Empfehlungen der FATF sehen u.a. vor, dass alle Kundendaten, Transaktions- und Kontoaufzeichnungen und sämtliche Korrespondenz aufzube-wahren seien, damit sie den Behörden rasch zur Verfügung gestellt werden können. Auch müssen bei einem neuen Geschäftskunden und bei Privatkunden, bei denen ein Buchungsvorgang 15.000 Euro überschreite, verschärfte Prüfungspflichten durchgeführt werden. Erfolgen diese nicht, drohen Bußgelder.

Es ist davon auszugehen, dass künftig nicht nur Deutsche Finanzinstitute sondern auch andere Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz mit verschärften Kontrollen durch die Aufsichtsbehörden rechnen müssen.

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