In einer aktuellen Studie der amerikanischen, überparteilich und international agierenden Lobby- und Kampagnenorganisation ONE wird berichtet, dass durch dubiose Rohstoffgeschäfte, Strohmannfirmen, Geldwäsche und Steuerhinterziehung Entwicklungsländer einen jährlichen Schaden von ca. 750 Milliarden Euro erleiden. Die Studie mit der Bezeichnung „The Trillion-Dollar Scandal“ der Lobby- und Kampagnenorganisation ONE, die sich der Bekämpfung extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten mit  Schwerpunkt in Afrika südlich der Sahara widmet, finden Sie hier>> oder bei uns im Bereich Studien/Literatur.

Die Financial Intelligence Unit (FIU) beim BKA, zuständig für das Auswerten von Verdachtsmeldungen im Bereich der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, hat in ihrem aktuellen Newsletter 11/2014 Anhaltspunkte, die auf Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hindeuten können, veröffentlicht. Das aktuelle Anhaltspunktepapier ersetzt das Anhaltspunktepapier aus dem Jahr 2006 und trägt damit neuen Erkenntnissen im Bereich der Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung Rechnung. Im Bereich „Anhaltspunkte Geldwäsche“ fließen nunmehr auch Erkenntnisse aus dem Nicht-Finanzsektor ein.

Da sich das Anhaltspunktepapier in einem Passwort-geschützten Bereich auf der Website des BKA befindet, ist Geldwäschebeauftragten und Verpflichteten nach dem GWG  zu empfehlen, entweder über den jeweiligen Dachverband das Anhaltspunktepapier zu beziehen oder aber direkt beim BKA einen Zugang zum geschützten Bereich zu beantragen.